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Die ungeöffneten Blütenknospen von Sophora japonica, dem japanischen Schnurbaum, liefern besonders venenfreundliche Flavonoide. Der daraus gewonnene Hauptinhaltsstoff, das Rutin, besitzt leider eine schlechte Wasserlöslichkeit, so dass Rutin in den Wirkstoff Troxerutin umgewandelt werden muss.
Troxerutin kann der durch die Arachidonsäure ausgelöste Permeabilitätsstörung (Die Durchlässigkeit der Gefäßwände ist gestört, deshalb kann, verstärkt durch den Blutstau, vermehrt Flüssigkeit in das Gewebe austreten.) entgegenwirken und darüberhinaus die Aggregation der Erythrozyten (das Verklumpen der roten Blutkörperchen) verhindern. Dabei kommt Troxerutin ein zusätzlicher Einfluss auf freie Radikale (Superoxid-, Hydroxyl-Radikale) zu. Der, den Flavonoiden, zu denen auch Troxerutin gehört, allgemein zuerkannte Erfolg hinsichtlich einer ödem-protektiven Wirkung wird also durch einen weiteren positiven Effekt ergänzt bzw. verstärkt. Mit Troxerutin lassen sich typische Schwellungen nach längeren Flugreisen genauso vermeiden wie Beschwerden, die sich normalerweise bei chronischen Venenleiden einstellen. Eine Kombination mit dem Ananasenzym Bromelain potenziert diesen Erfolg.
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