Venöse Insuffizienz
Nur etwa bei der Hälfte aller Venenpatienten kann man eine Veränderung oder eine Erkrankung der Beinvenen von außen erkennen. Dadurch erfolgt die richtige Diagnosestellung erst sehr spät. Es gibt aber erste klinische Zeichen. So empfindet der Patient oft zunächst ein Spannungsgefühl mit gelegentlichen Schmerzen in den Beinen. Häufig sind abends geschwollene Füße und Beine vorhanden. Die Knöchelregion verdickt sich vor allem an der Außenseite. Es bleiben Dellen beim Druck mit dem Finger bestehen. Nachts lassen den Patienten plötzlich auftretende Wadenkrämpfe aus dem Bett springen und anschließend nicht mehr schlafen. Auch untypischer Juckreiz ohne sichtbare Hautveränderungen kann vorkommen. Manchmal sind auch regionale Rötungen auffällig. Wenn solche Beschwerden und Veränderungen an den Beinen auftreten, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Handelt es sich bei näherer Betrachtung und kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema „Beinschmerzen und Beinveränderungen“ um den Verdacht einer Venenerkrankung, so sollte sie durch diagnostische Maßnahmen gesichert werden.

 
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